Freitag, 2. August 2013

Warum habt ihr eigentlich ein Schweinchen??!

Liebe BlogleserInnen,

immer wieder werden wir gefragt, wie wir eigentlich darauf gekommen sind ein Schwein bei uns einziehen zu lassen. Hierzu muss ich ein bisschen ausholen. Vor ca. 10-12 Jahren kam leider der "Trend" auf Minischweine zu halten. Damals lebte ich noch auf dem Land, wir hatten genug Platz und ich mit meinem jugendlichen Leichtsinn wollte natürlich auch ein Schweinchen haben. Glücklicherweise erlaubten meine Eltern es damals nicht, denn wie es bei Jugendlichen oft der Fall ist, interessieren sie sich 4 Wochen später für ganz andere Dinge.

Da wir schon immer gern mit Tieren zusammenlebten, wollten wir letztes Jahr wenigstens Zwergkaninchen bei uns einziehen lassen. Zunächst haben wir im Tierheim nachgeschaut, doch hier sind wir leider nicht fündig geworden. Dann hat mir eine Bekannte erzählt, dass ihr Onkel Hasen verkaufe und wir sollten uns doch dort mal umschauen. Als wir dort ankamen, waren wir erstmal von dem vielen Platz begeistert, den die Tiere hatten. Schnell wurde mir aber klar, dass es hier wie immer nur darum ging sämtliche Tierarten möglichst schnell zu vermehren und unter die Leute zu bringen. Neben Kaninichen fand man dort auch Meerschweinchen, Frettchen, Hühner, usw. Und eben auch Schweine. 

Die Kleintiere waren mit den Schweinen in einem Stall und so sahen wir dann all die Mini-Mütter in ihren Boxen, wie sie sich schützend vor ihre Ferkel stellten, weil sie sie wussten, dass wieder eines ihrer Kinder weggenommen werden soll. In der vorletzten Box stand dann ein kleines Ferkelchen, das sehr verloren wirkte. Bei ihm waren zwar seine Mutter und noch zwei Geschwister, aber da er der kleinste und schwächste im Wurf war, wurde er auch entsprechend behandelt. Er hatte überall Kratzer im Gesicht, da die größeren und stärkeren Geschwister sich beim Säugen natürlich "vordrängelten" und Henry dabei mit ihren Afterklauen(die spitzen, hinteren Klauen am Schweinefuß) verletzten. Während in der "Minischweinzucht"(wobei es keine reinen Rassen, sondern eher "Zuchtlinien" gibt) die Kleinsten und Schwächsten gerne als Zuchteber selektiert und genutzt werden, würden genau diese Tiere es in der Natur oft nicht schaffen zu überleben. Denn hier sollen richtigerweise die Starken und Gesunden den Fortbestand der eigenen Art sichern. 

Henry wäre aufgrund seiner Größe also eigentlich ein guter Zuchteber gewesen. Allerdings ist sein Schwänzchen verkrüppelt, was wiederum ein typisches Zeichen eines Minischweins ist. Anders als Hausschweine haben sie ein gerades, herunterhängendes Schwänzchen. So wie Wildschweine. Damit zeigen sie dann ähnlich wie Hunde ihre Stimmung. Henry´s Schwänzchen ist schlichtweg zu kurz. Er kann es kaum bewegen. Als Laie fällt es einem kaum auf, aber dieser Makel hat Henry eben auch zu einem Zuchteber der "2. Wahl" gemacht. Zudem schwächelte er sowieso schon. Züchter, oder sagen wir eher "Vermehrer", wollen zwar kleine Tiere, aber sie sollen dennoch robust und vor allem optisch "makellos" sein. Irgendwie muss man ja den Preis von bis zu 1000,-€ pro Schwein rechtfertigen. 

Ich vermute mal stark, dass die Zuchtsauen ähnlich wie in der Massentierhaltung ständig schwanger sind. Eine Sau trägt ca. 3 Monate, 3 Wochen und 3 Tage. Würde mich nicht wundern, wenn diese armen Gechöpfe mindestens 2-3 Schwangerschaften im Jahr erleben müssen, nur um dann nach 8 Wochen(immerhin!) ihre Ferkel weggenommen zu bekommen. Auf diese Art und Weise kann man sehr viel Geld mit diesen armen Tieren verdienen. 

Der Züchter machte dann noch einen lapidaren Spruch, so nach dem Motto Henry könne zwar kein Zuchteber mehr werden, aber er würde bestimmt ein gutes Spanferkel abgeben. Ich weiß nicht, ob es ein Witz war, aber es hat niemand gelacht. Und ich glaube spätestens da, haben wir beschlossen ihn bei uns aufzunehmen. Selbst wenn er von anderen Leuten gekauft worden wäre, besteht dann immernoch die Möglichkeit, dass am Ende ein Tierheim oder die Schlachtbank gewartet hätte. Auch Minischweine werden ab und zu geschlachtet. Habe in einschlägigen Foren gelesen, dass dies wohl aus dem Grund geschieht, um öfters frisches Fleisch zu haben. Da sie kleiner sind, muss man nicht so viel einfrieren. Abartig. 

Manchmal landen sie auch deshalb beim Schlachter, weil die Halter überfordert sind. Ein Schwein ist ein anspruchsvoller Mitbewohner. Sie müssen beschäftigt und erzogen werden und ab einem gewissen Alter versucht das Schwein evtl. in der Rangordnung aufzusteigen. Auf deutsch: Es kann zu Angriffen kommen, wenn man da nicht konsequent ist. Und mit konsequent meine ich natürlich keine Schläge, oder Ähnliches. Bisher hat Henry ein solches Verhalten noch nicht gezeigt. Ich habe allerdings schon von Schweinen gehört, die die Küche(als Quelle des Futters *g*) besetzen und ihre Menschen nicht mehr rein lassen. Selbst Lederhosen können vor schmerzhaften Schweinebissen kaum schützen. Viele Leute überlegen einfach nicht, bevor sie sich solche Tiere anschaffen und wenn es ihnen zu bunt wird, müssen sie eben weg. Sie lassen sich auf diese Art leichter "entsorgen" als Hunde. Dabei liegt der Fehler wie immer beim Menschen. 

Andere lassen ihre Schweinchen schlachten oder geben sie weg, weil sie ihnen schlicht und einfach zu groß sind und eben nicht mehr in die Handtasche passen. "Mini" ist ca. alles bis 100kg und man weiß nie, wie groß sie wirklich werden. Das hängt eben auch stark von der Fütterung ab. Daher gibt es Vermehrer, die den Käufern strenge Ernährungspläne mitgeben, um durch eine Mangelernährung eine Wachstumsstörung bei dem Schwein zu erzeugen. Dann bleiben sie vielleicht noch kleiner, aber sie sterben auch ganz sicher früher! Solche Qualzuchten sollte man direkt melden!

Wir haben uns das alles überlegt und wir wussten auch, dass es die ein oder andere anstrengende Phase geben würde. Gerade weil Henry als Einzelschwein zu uns gekommen ist. Ein Wort zur Einzelhaltung: Das ist ein sehr umstrittenes Thema. Schweine sind Rottentiere und sehr gesellig, das stimmt. Aber das sind Hunde auch. Und trotzdem regt sich niemand auf, wenn man nur einen Hund hat. Zumal Eber später sowieso Einzelgänger sind und nur die weiblichen Tiere in Rotten zusammenleben. Einen Gesetzgeber, der Schweine lediglich als Nahrungsmittel ansieht, kann ich bzgl. der Haltungsbedingungen nicht ernst nehmen. Die Schweine in der Mast werden höchstens 6 Monate alt, d.h. sie sterben im frühesten Entwicklungsstadium und zeigen bis dahin eben auch kaum geschlechtsspezifische Verhaltensweisen. Zudem ist das grausame System der Massentierhaltung, bei dem sehr viele Tiere auf engem Raum zum Teil in Dunkelheit dicht zusammengepfercht sind, wesentlich schlimmer. Beißereien und Kannibalismus sind nicht umsonst ein Problem bei diesen Haltungsbedigungen. Manche Leute machen einem dennoch einen Vorwurf, wenn man "nur" ein Schwein hat und sprechen zum Teil von Tierquälerei. Ich frage mich, ob solche Leute abends genüsslich in ihr Schnitzel beißen......

Wir beobachten Henry sehr aufmerksam. Außerdem kommt 2x im Jahr ein Ärzteteam zu uns und schaut ihn sich an. Und ich stehe mit einer Tierpsychologin in Kontakt, die ebenfalls ein Minischwein hat und uns mit wertvollen Tipps versorgt. Sollte er einsam wirken oder womöglich erste Anzeichen von Depressionen zeigen, könnte man immernoch entsprechende Maßnahmen einleiten und schauen, ob man ihn ggf. vergesellschaften kann. Ich kenne mittlerweile viele (männliche) Einzelschweine, z.T. schon 11 Jahre alt. Andererseits gibt auch Tiere, die einfach keine Lust auf Artgenossen haben und sich regelrecht genervt fühlen. "Zwangsvergesellschaftungen" können bei solchen Schweinen dann gefährlich werden. Mit der nötigen Zuwendung ist es also möglich auch ein sehr glückliches Einzelschwein zu haben. Wir sind 4 Personen und kümmern uns alle um ihn. Er ist nie allein. Das mag uns einschränken, aber ihm zuliebe tun wir es gern:) Wenn ihr allerdings die Möglichkeit habt, empfehle ich trotzdem  mindestens 2 Tiere aufzunehmen, denn so kann man sie auch mal allein lassen und man hat deutlich weniger Arbeit, da sie sich untereinander beschäftigen. Ein Einzelschwein ist wahnsinnig anhänglich und verfolgt Euch überall hin. Wenn man so wie wir eine offene Küche hat und diese dann leider auch noch eher klein ist, kann es mit einem Schwein darin ziemlich stressig werden *g*

Aber zurück zum Thema. Henry´s wunderschöne blauen Augen hatten uns längst in ihren Bann gezogen, also beschlossen wir ihn aufzunehmen. Innerhalb von 3 Wochen verwandelten wir unseren Garten in ein Schweineparadies, machten ihn "ausbruchssicher", beseitigten potenzielle Gefahrenquellen und legten eine große Suhle an. Im Haus mussten Steckdosen abgesichert und Kabelsalate "versteckt" werden. Als er dann hier war, stellten wir nach einigen Tagen fest, dass er gesundheitliche Probleme hatte und nicht richtig Kot absetzen konnte. Wie sich herausstellte hat der Vermehrer seine Tiere wohl nie oder nur sehr selten entwurmen lassen und so hat Henry schon mit der Muttermilch Wurmeier aufgenommen. Sein Magen-Darm-Trakt und sein Kot waren sehr verhärtet. Wir taten alles mögliche, doch leider ging es ihm immer schlechter. Bis er schließlich zusammenbrach. An diesem Tag bin ich auch ins Krankenhaus gekommen und obwohl ich eigene gesundheitliche Probleme hatte, machte ich mir natürlich wahnsinnige Sorgen.

Meine Familie brachte Henry dann schnellstmöglich nach Gießen in eine Klinik, die u.a. auch auf Schweine spezialisiert ist. Die Ärzte sagten, dass seine Überlebenschancen äußerst gering seien und fragten, ob wir ihn gleich einschläfern lassen wollen oder ob sie versuchen sollen zu operieren. Es war ein Freitagnachmittag und trotzdem war noch ein ganzes Ärzteteam verfügar. Meine Eltern zögerten nicht und sagten direkt, dass sie versuchen sollen zu operieren, auch wenn wir die OP womöglich "umsonst" bezahlen würden und er sterben sollte. Da lag dann eine Hand voll Schwein mit geöffnetem Bauchraum auf dem OP-Tisch und wurde stundenlang operiert. 

Zwei Tage vorher hatte er bereits eine Vollnarkose hinter sich, da er kastriert wurde. Und jetzt wurde der kleine Körper schon wieder so belastet. Die Ursache seines Zusammenbruchs war ein Darmverschluss, der wohl einerseits auf den Parasitenbefall und andererseits auf beginnende Mangelerscheinungen zurückzuführen war. Wenn Schweine einen Mineralstoffmangel haben, versuchen sie ihn auszugleichen, indem sie z.B. Sand fressen. Dadurch hat sich eine Art Stein gebildet, der seinen Darm verschloss. Das alles wäre nicht passiert, wenn sich der Züchter mehr um seine Tiere kümmern und sie ärztlich behandeln lassen würde. Aber wie immer steht nur das Geld verdienen im Vordergrund. Investieren in die Gesundheit der Tiere wollen nur die Wenigsten. 

Die Ärzte waren sehr überrascht, als Henry am nächsten Tag schon wieder Treppen stieg. Sie meinten er habe einen unglaublichen Überlebenswillen. Er erholte sich ziemlich schnell und konnte nach 3-4 Tagen wieder nachhause. Das waren also unsere ersten aufregenden Wochen mit ihm. Wir sind gespannt was wir noch alles mit ihm erleben werden. 

Auch jetzt als Veganerin kann ich nichts Schlechtes daran erkennen ein Tier zu haben. Ich finde, dass Freundschaften zwischen Menschen und Tieren auf Gegenseitigkeit beruhen können und eine Bereicherung für beide Seiten darstellen. Vorausgesetzt man bringt als Mensch das nötige Wissen, den Platz, die Zeit und die Geduld mit sich mit einem tierischen Mitbewohner zu beschäftigen. Was natürlich gar nicht geht sind Leute, die ihre Haustiere als Accessoire betrachten. Bevor man sich entschließt ein Tier bei sich aufzunehmen, sollte man allerdings erstmal in Tierheimen nachschauen. Da warten eine Menge lieber Tiere, die oftmals dankbarer als alle anderen sind. Wir haben unseren mittlerweile 16 Jahre alten Kater aus einem Tierheim und würden uns immer wieder dazu entscheinden dort erstmal zu suchen. Außerdem unterstützt man dann nicht solche skrupellosen Züchter, die ihre Tiere ebenfalls zum Teil wie eine Ware behandeln. 

Falls Ihr Fragen zum Thema Minischweine habt, meldet Euch. Ich weiß noch, wie es uns ging und wir wurden ja mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen:) Eine gute Vorbereitung ist wichtig, um das Zusammenleben mit Schweinen für beide Seiten so schön wie möglich zu gestalten. 







Mittwoch, 31. Juli 2013

Finde das Muuh...

Hallo, liebe Blogfreunde,

Ihr kennt ja bestimmt den Werbespot von Müllermilch, indem es darum geht, "das Muuh" zu finden und 50.000€ zu gewinnen. Vorhin habe ich dann einen traurig-schönen Text dazu auf meiner Facebook-Startseite entdeckt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es geht darum das wahre "Muuh" zu finden. Ein Muuh, dass man hört, weil die Milchwirtschaft nicht weniger grausam ist, als die Fleischindustrie. 

"Liebe Müllermilch,

Ich habe das "Muuh" bereits gefunden. 

Ich habe das verzweifelte, zerstörte "Muuh" gehört. Als ich vor knapp 3 Jahren eine entlaufene, hochschwangere Kuh freigekauft habe, war ich kurzzeitig auf einem kleinen Milchbetri
eb - der typische freundliche Bio-Bauer von nebenan. Dort habe ich sie gesehen: Die weg gesperrten Kälber in ihren Plastik-Iglos, die sich gegen die Türen ihrer Gefängnisse warfen um erfolglos zu ihren Müttern zu gelangen. Ich habe ihr "Muuh" gehört, als sie angsterfüllt und terrorisiert nach ihren Müttern schrien. Und ich habe das "Muuh" der Mütter gehört, die im Stall verzweifelt nach ihren Kindern riefen.

Ich habe das erschöpfte, wunderschöne "Muuh" gehört, als Dina, die freigekaufte Kuh, kurz vor der Geburt weglief um ihr ungeborenes Kalb zu retten, weil sie wusste, dass man es ihr nach der Geburt weg nehmen würde und sie ihren Sohn Mattis - mein Patenkind - zur Welt brachte. Ich habe das glückliche "Muuh" von Mattis gehört, ein freies Kalb, das froh über die Wiesen sprang - im Gegensatz zu Ihren Kälbern, liebe Müllermilch.

Ich habe das bewegende, emotionale "Muuh" gehört, als Gisela, eine alte, kranke und seelisch gebrochene Kuh auf Hof Butenland, die nicht mehr aufstehen wollte, weil sie in 17 Jahren 15 Kälber in der Milchindustrie zur Welt bringen musste und keines davon behalten durfte, doch plötzlich nach Tagen wieder aufstand, als Mattis zur Welt kam. Ich habe das tränenrührende "Muuh" gehört, als sie - trotz 15 Kinder - zum ersten Mal Mutter sein durfte und sich trotz ihrer Schmerzen und ihrer Pein und ihrem ausgemergelten Körper vorbildlich um Mattis kümmerte.

Ich habe das traurige "Muuh" gehört, als Gisela dann doch irgendwann starb, ihrer Kräfte endgültig beraubt und Mattis und Dina jeden Tag auf ihrem Platz lagen und trauerten.

Ich habe das "Muuh" gefunden, liebe Müllermilch. Durch dieses "Muuh" bin ich vegan geworden. Dieses "Muuh" ist mir kein Geld der Welt wert, denn dieses "Muuh" hat mir mehr gegeben, als jedes Geld mir geben könnte: Integrität, Menschlichkeit und Mitgefühl."

Ich fand diesen Text sehr berührend und er ist eine von vielen Antworten auf die Frage "Warum vegan?". Furchtbar, dass ein Großteil der Menschen dieses Elend nicht sehen will. Ich werde in einem extra Post noch ausführlicher auf die Milchwirtschaft eingehen und dann entsprechende Quellenangaben machen. 





Samstag, 27. Juli 2013

Unfassbar leckere "Käse-Sahne-Sauce":)

Einen wunderschönen guten Abend:)

Ich habe vor ein paar Tagen noch ein superleckeres Rezept entdeckt, das ich Euch keinesfalls vorenthalten möchte. Hatte neulich ja eine Paprika-Käsecrème auf Cashewkernbasis gemacht und seitdem bin ich großer Fan der unscheinbaren Kerne. Diesmal hatte ich mal wieder Lust auf Pasta und eine schöne leicht käsige Sahnesauce. Nachdem ich ein Rezept gefunden und es nach meinem Geschmack abgewandelt habe, ist die Sauce spontan auf Platz 1 meiner bisher probierten Sahnesaucen gelandet. In Sachen Zubereitungsdauer und Geschmack macht ihr keine was vor!

Einfach alle Zutaten in den Blender geben, kräftig mixen, abschmecken und mit den Nudeln vermengen oder evtl. in der Pfanne kurz aufkochen(Achtung: Sie wird dann dickflüssiger und muss ggf. verdünnt werden). Ich habe die Pasta dann einmal mit Paprika und Tomaten und am nächsten Tag mit Broccoli, Blumenkohl, Erbsen und Möhren gegessen. Wirklich phantastisch:) 

Sie eignet sich übrigens nicht nur als Pastasauce, sondern auch für Aufläufe jeglicher Art. In meiner nächsten Lasagne wird sie ebenfalls dabei sein. Zum Kartoffelgratin passt sie auch. Durch die Cashewkerne ist sie wunderbar cremig und um einen "käsigen" Geschmack zu erzeugen, benutzt man Hefeflocken. Je mehr davon, desto käsiger wird das Ganze. Das Schöne bei der Sauce ist, dass man keine zusätzlichen Verdickungsmittel, wie Mehl/Speisestärke oder Guakernmehl braucht, da die Hefeflocken beim Erhitzen binden. 

Falls Ihr euch Gedanken wegen des Fettgehalts macht: Man braucht nur 60g Kerne, um damit ein Gericht zu zaubern, das für 3-4 Leute reicht(davon ausgehend, dass jeder einen Teller isst). 60g Cashewkerne haben etwa 331kcal und rund 26g Fett. Wenn man ein durchschnittlicher Esser ist und nicht jeden Tag zur Cashewsahne greift, wird man nicht zunehmen. Außerdem bestehen Nüsse eher aus gesunden ungesättigten Fettsäuren und enthalten auch kein Cholesterin. Die Cashewsahne ist geschmacklich auch besser als "herkömmliche" Sahne, da sie nicht so schwer-pappig ist. Ich würde sie auch der tierischen Variante vorziehen, wenn ich keine Veganerin wäre. Es lohnt sich also wirklich mal das Ganze auszutesten:) 

Das Rezept ist bei den Dateien:)

Kleiner Nachtrag: Es reicht, wenn ihr 40g Cashewkerne nehmt;) Falls Ihr mehr Sauce mögt, macht einfach weniger Gemüse rein oder mehr Sauce. Man kann sie im Kühlschrank locker 2-3 Tage lagern:) 






Banane trifft auf Kokosmilch:)

Hallöchen, liebe BlogleserInnen

puuuh, die Hitze fängt langsam an zu nerven! Und nein, ich gehöre nicht zu den Leuten, die ständig jammern, wenn es kühler ist und sich den Sommer mit Tropenhitze herbeiwünschen:D Mein Zimmer ist im Dachgeschoss und trotz geöffnetem Fenster ist es quasi unmöglich zu lernen, obwohl ich es eigentlich ganz dringend müsste. Man sitzt am Schreibtisch und schwitzt, ohne dass man sich bewegen müsste.Henry ist auch irgendwie schlapp und legt sich lieber neben´s Sofa, als draußen zu wühlen. Naja, ich bin gestern dann also mehr oder weniger aus meinem Zimmer "geflüchtet" und habe mich in die Küche verzogen. Drei reife Bananen schrien danach verarbeitet zu werden und wie der Zufall so will, hatte ich mir vor ewigen Zeiten schon Notizen für einen wundervollen Kuchen gemacht. 

Wer Bananen, Joghurt und Kokos mag, wird diesen Kuchen(oder ist es eine Torte??!) lieben:) Ich habe mit Agartine gearbeitet, aber Ihr könnt natürlich auch ein anderes pflanzliches Festigungsmittel nehmen. Agartine kann ich Euch aber wirklich empfehlen, da es wesentlich schneller gelierte und fest wurde, als ich dachte. Nach ca. 30 Minuten schaute ich neugierig im Kühlschrank nach und war erstaunt, dass die Torte bereits schnittfest war. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich mehr Agartine verwendet habe, als ursprünglich gedacht. Sicher ist sicher;) 

Mutter und Schwester waren ganz hingerissen von diesem Bananen-Kokos-Träumchen und ich natürlich auch. Meine Schwester gab mir sogar 5 Extrapunkte, also 15 insgesamt *g* Ihr hat besonders gefallen, dass es nicht so viel Crème, wie es bei anderen Joghurt- oder Sahnetorten oft der Fall ist. Ihr kennt ja bestimmt die Torten, die einen eher dünnen Boden haben und dafür einen riesen Haufen Crème oben drauf. Wir mögen es lieber "ausgeglichen", aber das ist natürlich Geschmackssache. Geschmacklich überzeugte sie jedenfalls voll und ganz. Und ich finde optisch ist sie auch sehr gelungen:) 

Das Schöne an dieser Torte ist, dass man sie leicht abwandeln kann. Im Prinzip kann man mit Agartine bzw. Agar Agar sämtliche Fruchtpürees andicken. Man kann es auch nehmen, um Marmelade herzustellen. Das werde ich beim nächsten Mal machen, denn dann muss man nicht auf Gelierzucker zurückgreifen und kann den Gelee bzw. die Marmelade mit Stevia oder Agavendicksaft süßen:) 

Insgesamt gab´s durch die 5 Extrapunkte 35 Punkte *g* Werde den Kuchen sicher öfters machen müssen:) Hoffe er schmeckt Euch auch so gut wie uns.



Montag, 22. Juli 2013

Quinoa-Das Gold der Inkas

Hallo, ihr Lieben

Seitdem ich vegan lebe, habe ich zahlreiche neue Gewürze und auch bisher unbekannte Gemüsesorten oder Beilagen für mich entdeckt. Eine davon, die meiner Meinung nach unerlässlich für jede Art der Küche ist, ist Quinoa. Das ist ein sog. Pseudogetreide und kommt ursprünglich aus Peru. Dort wächst es in den Tälern der Anden und galt bereits bei den Inkas als gesundheitsfördernde-und bildende "Quelle des Lebens". Und das mit gutem Grund, denn die Quinoapflanze enthält viel mehr Nährstoffwerte als Getreide. Mit 13 bis 22 Prozent Eiweißanteil gehört sie zu den proteinreichsten Gemüsesorten der Welt. Außerdem ist die Aminosäurenzusammensetzung perfekt ausgewogen. Sie entspricht den Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Selbst eine einseitige Ernährung mit Quinoa würde den menschlichen Organismus mit allen essentiellen, also lebensnotwendigen Aminosäuren, versorgen. 100g Quinoa haben etwa 5% Fett, wobei es sich hauptsächlich um langkettige ungesättigte Fettsäuren handelt, die wiederum zu 4,3 % aus Alpha-Linolsäure bestehen. Dies ist eine Omega-3-Fettsäure, wie sie z.B. auch in Fisch zu finden ist. (Anmerkung: Fische produzieren Omega-3-Fettsäuren auch nicht selbst, sondern nehmen sie mit ihrer pflanzlichen Nahrung auf;)). Aufgrund der vielen Nährstoffe, Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente, wird sie auch als "Gold der Inkas" bezeichnet. 

Quinoa ist sehr vielseitig und kann entweder als Beilage (wie Reis), als Suppeneinlage, im Salat, als Bratling, als Füllung in Paprika, usw. verwendet werden. Es gibt unzählige Zubereitungsmöglichkeiten. Man muss die Körner ca. 15-20 Minuten in Gemüsebrühe aufkochen und kann sie dann entsprechend weiterverarbeiten. Wichtig ist, dass die Körner vor dem Kochen unter fließendem Wasser 1-2 Minuten abgewaschen werden, da sie Bitterstoffe(Saponine) enthalten.

Ich habe es nun schon in gefüllten Paprika, im Salat und kürzlich als Bratling gegessen(die ich Euch gleich noch zeigen werde.) Es hat jedes Mal phantastisch geschmeckt und ich finde es sehr schade, dass diese Pflanze hierzulande so unpopulär ist, obwohl sie  gegenüber Reis oder anderen Getreidearten einige Vorteile hat. 500g Quinoa kosten zwischen 2,49-3,99€. Ich kaufe es meistens für 2,49€ im dm oder da wo es eben Alnaturaprodukte gibt. 

Gestern habe ich Quinoa-Möhren-Bratlinge gemacht und sie waren sowohl von der Konsistenz her als auch geschmacklich sehr gut. Beim Braten sind sie nicht auseinandergefallen und sie ließen sich auch gut formen. Man kann die Möhren natürlich weglassen und stattdessen z.B. auch kleine Paprikawürfel untermischen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf den Bildern seht ihr 7 ca. handflächengroße Bratlinge. Die andere Hälfte des Teiges verarbeite ich heute. Man bekommt aus dem Rezept also ca 15 mittelgroße Bratlinge oder 20 kleine. Je nachdem wie groß man sie eben macht.

Dazu gabs bei uns Bärlauch-Baguette und einen Salat mit Cashew-Amaranth-Dressing. Amaranth ist übrigens ein anderes wertvolles Pseudogetreide, das ich Euch in einem extra Post vorstellen werde. Ebenfalls sehr passend ist ein Salätchen mit einem Senf-Tahin-Knoblauchdressing, das ich kürzlich zu der Pizza gemacht habe. Die Rezepte zu den Bratlingen und den Salatdressings habe ich hochgeladen. Probiert sie einfach mal, es lohnt sich;) Das finden zumindest meine Testesser und vergaben 28 von 30 möglichen Punkten:) 




Hier ist das Senf-Tahin-Knoblauchdressing.
Und hier das Cashewdressing, wobei ich den Amaranth dann später über den Salat streue. Cashewkerne sind ebenfalls sehr vielseitig und gesund. Über die gibt es dann ebenfalls einen extra Post:) 


Quelle der Infos über Quinoa: Lebensmittellexikon

Sonntag, 21. Juli 2013

Sommerzeit = Badezeit im Hause Schwein:)

Ein herzliches Grunz-Grunz an alle Schweinefans:)

Ich habe Euch ja schon ein bisschen über uns Schweine erzählt, u.a. dass wir nicht schwitzen können wie ihr. Daher suhlen sich viele von uns im Sommer. Es hilft nicht nur unsere Körpertemperatur zu regulieren, sondern auch Parasiten fernzuhalten. Wir tun es als keinesfalls, weil wir Dreck mögen, sondern weil es einfach praktisch ist. Ich mag Dreck und Schlamm übrigens gar nicht. Meine Familie hat mir extra eine riesige Suhle mit Teichfolie im Garten angelegt, aber die interessiert mich gar nicht. Benutze sie höchstens mal als Wühlecke. Ein Sir bevorzugt eben sauberes Wasser und keinen Matsch *g* Daher gibts für mich einen kleinen Pool, den uns unsere lieben Nachbarn geschenkt haben. 

Als ich noch ganz klein war, hatte ich erst noch ein bisschen Angst davor ins Wasser zu gehen. Aber heute ist es kein Problem mehr für mich. Ich traue mich zwar noch nicht mich reinzulegen, aber vielleicht ändert sich das wenn ich älter werde. Herrlich so eine kleine Abkühlung :) Vor allem weil in meinem Pool immer ein ganzer Obstsalat auf mich wartet. 

Übrigens: Unten auf den Bildern seht Ihr mich noch mit meinem "Winter-Borstenkleid". Das ist mir im Sommer viel zu warm, deshalb laufe ich mittlerweile fast nackig rum... :D










Nach einem kühlen Bad, lege ich mich am liebsten in die Sonne:) Meine Menschen sprühen mich daher mit Sonnen-Schutzspray ein, da ich sonst einen Sonnenbrand bekomme. Der kann für Schweine sehr schnell tödlich sein. Ich ärgere mich zwar, wenn sie dann trotzdem noch dieses Cocktailschirmchen aufstellen, das mir die Sonne nimmt, aber schließlich will ich mich ja auch nicht verletzen. 



So, das war´s erstmal wieder von mir:) Ich wünsche Euch eine schöne Woche! 


Schokoladiger Marzipanhupf:)

Liebe HobbybäckerInnen,

alle paar Tage muss ich einfach irgendwas backen, schließlich gibts viel zu viele Rezepte, die ich noch testen will. Wie gut dass ich das ganze Zeug nicht allein essen muss:D Da ich Marzipan liebe, aber auch irgendwas Schokoladiges wollte, habe ich mich für einen Marmor-Marzipan-Gugelhupf entschieden:) 

Die Zutaten sind superschnell zusammengerührt, ich musste nicht mal die Küchenmaschine aufbauen. Beim nächsten Mal würde ich nur etwas mehr Marzipan nehmen, vielleicht insgesamt so ca. 120g. Solche Rührkuchen sind unheimlich vielseitig, da ihr im Grunde reinmachen könnt, was ihr wollt. Es passen natürlich auch sämtliche Glasuren dazu. Wir wollten ihn diesmal ganz einfach halten, ohne Schnick-Schnack *g*

Interessant finde ich, dass nach "herkömmlichen" Rezepten normalerweise 5-6 Eier in den Gugelhupf gehören und ich frage mich wirklich wozu??! Der Kuchen ist sowohl vom Geschmack als auch von der Konsistenz her super. Ein Ei hat ca. 100 kcal und wenn man die weglässt, hat der Kuchen satte 600kcal weniger. Da kann man auch mal ein Stück mehr essen;) Warum also unnötig gehaltvoller machen?! Sollte man ihn noch lockerer haben wollen, gibts ja auch genug pflanzliche Mittel, um das zu erreichen;) 

Das Rezept ist bei den Dateien:) 



Ein guter Blender ist die halbe Miete...:)

Liebe BlogleserInnen,

ich möchte Euch jetzt gerne ein für mich unerlässliches Arbeitsgerät vorstellen: Den Personal Blender von TriStar. Wir haben ihn nun seit ein paar Monaten in Gebrauch und sind begeistert. Vorher benutzten wir einen Mixer von Philips, der auch ca. 100,-€ gekostet hat. Dieser gab nach 2 Wochen den Geist auf. Mag sein, dass es ein "Montagsgerät" war, aber mir haben auch andere Sachen nicht gefallen. Man muss ihn z.B. komplett auseinandernehmen, um ihn zu reinigen. Das kann nerven, wenn man nur mal eben einen Smoothie oder sowas für 1-2 Personen machen möchte. 

Zudem ist die Größe des Behälters meiner Meinung nach unpraktisch. Wir haben eher selten große Mengen, die püriert werden müssen. Um einfach ein Salatdressing zusammenzurühren oder Obst für einen Shake zu pürieren, war er zu umständlich. Also entschieden wir uns für ein kleineres Gerät: Den Personal Blender 250XL. Diesen gibts hier für 106,-€. Günstiger habe ich ihn nirgends gefunden. Wenn man allein lebt, kann man auch ein kleineres Set nehmen. Den Blender gibts ab 74,-€, wobei dann das Mahlwerk und einige Becher fehlen. 

Das umfasst unser Set:
- natürlich den Motorblock
- Mahlwerk, 2-zackig+Rührwerk, 4-zackig
- je 2 große Becher à 450ml
- je 2 mittelgroße Becher à 300ml
- je 2 kleine Becher zum Mahlen à 200ml
- 6 Schraubverschlüsse
- 1 Schraubverchluss mit Trinköffnung(wie beim Kaffeebecher)
- deutsche Bedienungsanleitung

Die Becher sind BPA-frei und spülmaschinenfest.
Quelle des Bildes: www.perfektegesundheit.de

Anfangs war ich eher skeptisch, weil er "nur" 200W hat und ich dachte er sei dann beim Rühren nicht kräftig genug. Zum Vergleich: Unser Philips-Mixer arbeitete mit 650W. Allerdings spielt das wohl keine große Rolle, denn der Blender hat bisher alles zuverlässig gemixt, was wir wollten. Das waren unter anderem Eiswürfel, Nüsse und auch gefrorenes Obst. Für Nüsse/Kerne/usw. benutzt man das Mahlwerk. Cashewkerne, Erdnüsse und Co. werden pulverisiert und können als Basis für Saucen oder Dressings benutzt oder beim Backen verwendet werden. 

So stellt man z.B. superleicht eine Cashewsahne her, die man genauso verwenden kann wie Sahne aus Kuhmilch. Das Rezept dazu lade ich Euch noch hoch. Eine Sahne, die auf Cashewnüssen basiert, hat einen entscheidenden Vorteil: Sie ist wesentlich gesünder, da sie voll von ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Eisen und B-Vitaminen ist. Wenn man sie weiterverarbeitet zu Sauce oder einem Salatdressing, schmeckt man die Nüsse selbst nicht heraus und man "fühlt" sie auch nicht auf der Zunge. Ob man die Sahne mit diversen pflanzlichen Mitteln aufschlagen kann, weiß ich allerdings (noch) nicht. 

Cashewsahne ist sicherlich auch für Leute interessant, die Soja nicht vertragen und daher nicht auf Sojasahnen zurückgreifen können. Ich vertrage Soja gut, benutze Cashewsahne aber fast lieber, da man die Menge optimal dosieren kann und dann keine offenen Päckchen rumstehen hat. Und wer Bedenken wegen der Kalorien hat: Man braucht oft nur 35-50g Nüsse um daraus eine Sauce zu machen, die in einem Pfannengericht für ca. 3-4 Personen reicht. Ein Durchschnittsesser kann also bedenkenlos zugreifen ohne schlechtes Gewissen;) Der einzige Nachteil ist der Preis der Nüsse. 1 kg Cashewkerne kosten ca. 15,-€. Hier bekommt Ihr 1 kg Cashewkern-Bruch für 7,-€, was sehr günstig ist. Da man Gerichte mit Sahne ohnehin nicht täglich essen sollte, sind sie dann auch entsprechend ergiebig:) 

Zurück zum Blender: Ich kann ihn Euch uneingeschränkt empfehlen. Er verarbeitet Obst, usw. schnell und zuverlässig. Die Smoothies sind herrlich cremig. Lediglich Kerne von Himbeeren/Erdbeeren erwischt er nicht. Aber dieses "Problem" hatte ich auch bei anderen Mixern. Wir sieben den Smoothie dann einfach durch und dann ist er perfekt:) 

Ein weiterer entscheidender Vorteil des Blenders ggü. großen Geräten: Er ist klein, fast zierlich und man kann ihn draußen stehen lassen. Obwohl wir nur eine kleine Küche haben, stört er uns nicht. Zum Größenvergleich seht Ihr unten ein Bild mit einem Wasserkocher. 

Was ebenfalls super ist: Er ist wahnsinnig einfach zu reinigen. Becher und Rührwerk einfach unter fließendem Wasser abspülen, abtrocknen, das war´s. Und da man aus den Bechern direkt trinken oder sie unterwegs mitnehmen kann, spart man sich weitere Gefäße. Wir benutzen ihn täglich und wollen ihn nicht mehr missen. Und sollte doch mal ein Teil kaputtgehen, kann man es auf www.perfektegesundheit.de einfach nachkaufen. Der Blender bzw. die Zubehör macht insgesamt einen sehr wertigen Eindruck und ich hoffe und vermute, dass er erstmal eine Weile halten wird. Ich bin jedenfalls sehr froh ihn gefunden zu haben, da wir doch wesentlich mehr Obst, usw. zu uns nehmen als vorher. Bevor ihr Obst mixt, solltest Ihr aber ein bisschen Flüssigkeit hinzufügen. Saucen/Suppen lassen sich auch kinderleicht pürieren oder herstellen. 

Es gibt in der "Königsklasse" natürlich noch wesentlich bessere Geräte. Der Omniblend für min. 230,-€ oder der Vitamix für ca. 600,-€ spielen in einer eigenen Liga. Hier muss man eben schauen, welche Ansprüche man hat. Der Vitamix ist ein "Universalgerät", das z.B. auch als Eismaschine dient. Wenn es schlicht und einfach nur ein zuverlässiger Mixer sein soll, ist man mit dem Personal Blender gut bedient. 

Alle Smoothies, die Ihr auf diesem Blog seht, sind mit dem Blender gemacht. Teilweise auch herzhafte Saucen. Wenn ich mit ihm gearbeitet habe, steht es dann im jeweiligen Rezept. Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spaß mit eurem Blender:) Meldet Euch einfach, falls Ihr Fragen habt.