Mittwoch, 31. Juli 2013

Finde das Muuh...

Hallo, liebe Blogfreunde,

Ihr kennt ja bestimmt den Werbespot von Müllermilch, indem es darum geht, "das Muuh" zu finden und 50.000€ zu gewinnen. Vorhin habe ich dann einen traurig-schönen Text dazu auf meiner Facebook-Startseite entdeckt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es geht darum das wahre "Muuh" zu finden. Ein Muuh, dass man hört, weil die Milchwirtschaft nicht weniger grausam ist, als die Fleischindustrie. 

"Liebe Müllermilch,

Ich habe das "Muuh" bereits gefunden. 

Ich habe das verzweifelte, zerstörte "Muuh" gehört. Als ich vor knapp 3 Jahren eine entlaufene, hochschwangere Kuh freigekauft habe, war ich kurzzeitig auf einem kleinen Milchbetri
eb - der typische freundliche Bio-Bauer von nebenan. Dort habe ich sie gesehen: Die weg gesperrten Kälber in ihren Plastik-Iglos, die sich gegen die Türen ihrer Gefängnisse warfen um erfolglos zu ihren Müttern zu gelangen. Ich habe ihr "Muuh" gehört, als sie angsterfüllt und terrorisiert nach ihren Müttern schrien. Und ich habe das "Muuh" der Mütter gehört, die im Stall verzweifelt nach ihren Kindern riefen.

Ich habe das erschöpfte, wunderschöne "Muuh" gehört, als Dina, die freigekaufte Kuh, kurz vor der Geburt weglief um ihr ungeborenes Kalb zu retten, weil sie wusste, dass man es ihr nach der Geburt weg nehmen würde und sie ihren Sohn Mattis - mein Patenkind - zur Welt brachte. Ich habe das glückliche "Muuh" von Mattis gehört, ein freies Kalb, das froh über die Wiesen sprang - im Gegensatz zu Ihren Kälbern, liebe Müllermilch.

Ich habe das bewegende, emotionale "Muuh" gehört, als Gisela, eine alte, kranke und seelisch gebrochene Kuh auf Hof Butenland, die nicht mehr aufstehen wollte, weil sie in 17 Jahren 15 Kälber in der Milchindustrie zur Welt bringen musste und keines davon behalten durfte, doch plötzlich nach Tagen wieder aufstand, als Mattis zur Welt kam. Ich habe das tränenrührende "Muuh" gehört, als sie - trotz 15 Kinder - zum ersten Mal Mutter sein durfte und sich trotz ihrer Schmerzen und ihrer Pein und ihrem ausgemergelten Körper vorbildlich um Mattis kümmerte.

Ich habe das traurige "Muuh" gehört, als Gisela dann doch irgendwann starb, ihrer Kräfte endgültig beraubt und Mattis und Dina jeden Tag auf ihrem Platz lagen und trauerten.

Ich habe das "Muuh" gefunden, liebe Müllermilch. Durch dieses "Muuh" bin ich vegan geworden. Dieses "Muuh" ist mir kein Geld der Welt wert, denn dieses "Muuh" hat mir mehr gegeben, als jedes Geld mir geben könnte: Integrität, Menschlichkeit und Mitgefühl."

Ich fand diesen Text sehr berührend und er ist eine von vielen Antworten auf die Frage "Warum vegan?". Furchtbar, dass ein Großteil der Menschen dieses Elend nicht sehen will. Ich werde in einem extra Post noch ausführlicher auf die Milchwirtschaft eingehen und dann entsprechende Quellenangaben machen. 





Samstag, 27. Juli 2013

Unfassbar leckere "Käse-Sahne-Sauce":)

Einen wunderschönen guten Abend:)

Ich habe vor ein paar Tagen noch ein superleckeres Rezept entdeckt, das ich Euch keinesfalls vorenthalten möchte. Hatte neulich ja eine Paprika-Käsecrème auf Cashewkernbasis gemacht und seitdem bin ich großer Fan der unscheinbaren Kerne. Diesmal hatte ich mal wieder Lust auf Pasta und eine schöne leicht käsige Sahnesauce. Nachdem ich ein Rezept gefunden und es nach meinem Geschmack abgewandelt habe, ist die Sauce spontan auf Platz 1 meiner bisher probierten Sahnesaucen gelandet. In Sachen Zubereitungsdauer und Geschmack macht ihr keine was vor!

Einfach alle Zutaten in den Blender geben, kräftig mixen, abschmecken und mit den Nudeln vermengen oder evtl. in der Pfanne kurz aufkochen(Achtung: Sie wird dann dickflüssiger und muss ggf. verdünnt werden). Ich habe die Pasta dann einmal mit Paprika und Tomaten und am nächsten Tag mit Broccoli, Blumenkohl, Erbsen und Möhren gegessen. Wirklich phantastisch:) 

Sie eignet sich übrigens nicht nur als Pastasauce, sondern auch für Aufläufe jeglicher Art. In meiner nächsten Lasagne wird sie ebenfalls dabei sein. Zum Kartoffelgratin passt sie auch. Durch die Cashewkerne ist sie wunderbar cremig und um einen "käsigen" Geschmack zu erzeugen, benutzt man Hefeflocken. Je mehr davon, desto käsiger wird das Ganze. Das Schöne bei der Sauce ist, dass man keine zusätzlichen Verdickungsmittel, wie Mehl/Speisestärke oder Guakernmehl braucht, da die Hefeflocken beim Erhitzen binden. 

Falls Ihr euch Gedanken wegen des Fettgehalts macht: Man braucht nur 60g Kerne, um damit ein Gericht zu zaubern, das für 3-4 Leute reicht(davon ausgehend, dass jeder einen Teller isst). 60g Cashewkerne haben etwa 331kcal und rund 26g Fett. Wenn man ein durchschnittlicher Esser ist und nicht jeden Tag zur Cashewsahne greift, wird man nicht zunehmen. Außerdem bestehen Nüsse eher aus gesunden ungesättigten Fettsäuren und enthalten auch kein Cholesterin. Die Cashewsahne ist geschmacklich auch besser als "herkömmliche" Sahne, da sie nicht so schwer-pappig ist. Ich würde sie auch der tierischen Variante vorziehen, wenn ich keine Veganerin wäre. Es lohnt sich also wirklich mal das Ganze auszutesten:) 

Das Rezept ist bei den Dateien:)

Kleiner Nachtrag: Es reicht, wenn ihr 40g Cashewkerne nehmt;) Falls Ihr mehr Sauce mögt, macht einfach weniger Gemüse rein oder mehr Sauce. Man kann sie im Kühlschrank locker 2-3 Tage lagern:) 






Banane trifft auf Kokosmilch:)

Hallöchen, liebe BlogleserInnen

puuuh, die Hitze fängt langsam an zu nerven! Und nein, ich gehöre nicht zu den Leuten, die ständig jammern, wenn es kühler ist und sich den Sommer mit Tropenhitze herbeiwünschen:D Mein Zimmer ist im Dachgeschoss und trotz geöffnetem Fenster ist es quasi unmöglich zu lernen, obwohl ich es eigentlich ganz dringend müsste. Man sitzt am Schreibtisch und schwitzt, ohne dass man sich bewegen müsste.Henry ist auch irgendwie schlapp und legt sich lieber neben´s Sofa, als draußen zu wühlen. Naja, ich bin gestern dann also mehr oder weniger aus meinem Zimmer "geflüchtet" und habe mich in die Küche verzogen. Drei reife Bananen schrien danach verarbeitet zu werden und wie der Zufall so will, hatte ich mir vor ewigen Zeiten schon Notizen für einen wundervollen Kuchen gemacht. 

Wer Bananen, Joghurt und Kokos mag, wird diesen Kuchen(oder ist es eine Torte??!) lieben:) Ich habe mit Agartine gearbeitet, aber Ihr könnt natürlich auch ein anderes pflanzliches Festigungsmittel nehmen. Agartine kann ich Euch aber wirklich empfehlen, da es wesentlich schneller gelierte und fest wurde, als ich dachte. Nach ca. 30 Minuten schaute ich neugierig im Kühlschrank nach und war erstaunt, dass die Torte bereits schnittfest war. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich mehr Agartine verwendet habe, als ursprünglich gedacht. Sicher ist sicher;) 

Mutter und Schwester waren ganz hingerissen von diesem Bananen-Kokos-Träumchen und ich natürlich auch. Meine Schwester gab mir sogar 5 Extrapunkte, also 15 insgesamt *g* Ihr hat besonders gefallen, dass es nicht so viel Crème, wie es bei anderen Joghurt- oder Sahnetorten oft der Fall ist. Ihr kennt ja bestimmt die Torten, die einen eher dünnen Boden haben und dafür einen riesen Haufen Crème oben drauf. Wir mögen es lieber "ausgeglichen", aber das ist natürlich Geschmackssache. Geschmacklich überzeugte sie jedenfalls voll und ganz. Und ich finde optisch ist sie auch sehr gelungen:) 

Das Schöne an dieser Torte ist, dass man sie leicht abwandeln kann. Im Prinzip kann man mit Agartine bzw. Agar Agar sämtliche Fruchtpürees andicken. Man kann es auch nehmen, um Marmelade herzustellen. Das werde ich beim nächsten Mal machen, denn dann muss man nicht auf Gelierzucker zurückgreifen und kann den Gelee bzw. die Marmelade mit Stevia oder Agavendicksaft süßen:) 

Insgesamt gab´s durch die 5 Extrapunkte 35 Punkte *g* Werde den Kuchen sicher öfters machen müssen:) Hoffe er schmeckt Euch auch so gut wie uns.



Montag, 22. Juli 2013

Quinoa-Das Gold der Inkas

Hallo, ihr Lieben

Seitdem ich vegan lebe, habe ich zahlreiche neue Gewürze und auch bisher unbekannte Gemüsesorten oder Beilagen für mich entdeckt. Eine davon, die meiner Meinung nach unerlässlich für jede Art der Küche ist, ist Quinoa. Das ist ein sog. Pseudogetreide und kommt ursprünglich aus Peru. Dort wächst es in den Tälern der Anden und galt bereits bei den Inkas als gesundheitsfördernde-und bildende "Quelle des Lebens". Und das mit gutem Grund, denn die Quinoapflanze enthält viel mehr Nährstoffwerte als Getreide. Mit 13 bis 22 Prozent Eiweißanteil gehört sie zu den proteinreichsten Gemüsesorten der Welt. Außerdem ist die Aminosäurenzusammensetzung perfekt ausgewogen. Sie entspricht den Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Selbst eine einseitige Ernährung mit Quinoa würde den menschlichen Organismus mit allen essentiellen, also lebensnotwendigen Aminosäuren, versorgen. 100g Quinoa haben etwa 5% Fett, wobei es sich hauptsächlich um langkettige ungesättigte Fettsäuren handelt, die wiederum zu 4,3 % aus Alpha-Linolsäure bestehen. Dies ist eine Omega-3-Fettsäure, wie sie z.B. auch in Fisch zu finden ist. (Anmerkung: Fische produzieren Omega-3-Fettsäuren auch nicht selbst, sondern nehmen sie mit ihrer pflanzlichen Nahrung auf;)). Aufgrund der vielen Nährstoffe, Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente, wird sie auch als "Gold der Inkas" bezeichnet. 

Quinoa ist sehr vielseitig und kann entweder als Beilage (wie Reis), als Suppeneinlage, im Salat, als Bratling, als Füllung in Paprika, usw. verwendet werden. Es gibt unzählige Zubereitungsmöglichkeiten. Man muss die Körner ca. 15-20 Minuten in Gemüsebrühe aufkochen und kann sie dann entsprechend weiterverarbeiten. Wichtig ist, dass die Körner vor dem Kochen unter fließendem Wasser 1-2 Minuten abgewaschen werden, da sie Bitterstoffe(Saponine) enthalten.

Ich habe es nun schon in gefüllten Paprika, im Salat und kürzlich als Bratling gegessen(die ich Euch gleich noch zeigen werde.) Es hat jedes Mal phantastisch geschmeckt und ich finde es sehr schade, dass diese Pflanze hierzulande so unpopulär ist, obwohl sie  gegenüber Reis oder anderen Getreidearten einige Vorteile hat. 500g Quinoa kosten zwischen 2,49-3,99€. Ich kaufe es meistens für 2,49€ im dm oder da wo es eben Alnaturaprodukte gibt. 

Gestern habe ich Quinoa-Möhren-Bratlinge gemacht und sie waren sowohl von der Konsistenz her als auch geschmacklich sehr gut. Beim Braten sind sie nicht auseinandergefallen und sie ließen sich auch gut formen. Man kann die Möhren natürlich weglassen und stattdessen z.B. auch kleine Paprikawürfel untermischen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf den Bildern seht ihr 7 ca. handflächengroße Bratlinge. Die andere Hälfte des Teiges verarbeite ich heute. Man bekommt aus dem Rezept also ca 15 mittelgroße Bratlinge oder 20 kleine. Je nachdem wie groß man sie eben macht.

Dazu gabs bei uns Bärlauch-Baguette und einen Salat mit Cashew-Amaranth-Dressing. Amaranth ist übrigens ein anderes wertvolles Pseudogetreide, das ich Euch in einem extra Post vorstellen werde. Ebenfalls sehr passend ist ein Salätchen mit einem Senf-Tahin-Knoblauchdressing, das ich kürzlich zu der Pizza gemacht habe. Die Rezepte zu den Bratlingen und den Salatdressings habe ich hochgeladen. Probiert sie einfach mal, es lohnt sich;) Das finden zumindest meine Testesser und vergaben 28 von 30 möglichen Punkten:) 




Hier ist das Senf-Tahin-Knoblauchdressing.
Und hier das Cashewdressing, wobei ich den Amaranth dann später über den Salat streue. Cashewkerne sind ebenfalls sehr vielseitig und gesund. Über die gibt es dann ebenfalls einen extra Post:) 


Quelle der Infos über Quinoa: Lebensmittellexikon

Sonntag, 21. Juli 2013

Sommerzeit = Badezeit im Hause Schwein:)

Ein herzliches Grunz-Grunz an alle Schweinefans:)

Ich habe Euch ja schon ein bisschen über uns Schweine erzählt, u.a. dass wir nicht schwitzen können wie ihr. Daher suhlen sich viele von uns im Sommer. Es hilft nicht nur unsere Körpertemperatur zu regulieren, sondern auch Parasiten fernzuhalten. Wir tun es als keinesfalls, weil wir Dreck mögen, sondern weil es einfach praktisch ist. Ich mag Dreck und Schlamm übrigens gar nicht. Meine Familie hat mir extra eine riesige Suhle mit Teichfolie im Garten angelegt, aber die interessiert mich gar nicht. Benutze sie höchstens mal als Wühlecke. Ein Sir bevorzugt eben sauberes Wasser und keinen Matsch *g* Daher gibts für mich einen kleinen Pool, den uns unsere lieben Nachbarn geschenkt haben. 

Als ich noch ganz klein war, hatte ich erst noch ein bisschen Angst davor ins Wasser zu gehen. Aber heute ist es kein Problem mehr für mich. Ich traue mich zwar noch nicht mich reinzulegen, aber vielleicht ändert sich das wenn ich älter werde. Herrlich so eine kleine Abkühlung :) Vor allem weil in meinem Pool immer ein ganzer Obstsalat auf mich wartet. 

Übrigens: Unten auf den Bildern seht Ihr mich noch mit meinem "Winter-Borstenkleid". Das ist mir im Sommer viel zu warm, deshalb laufe ich mittlerweile fast nackig rum... :D










Nach einem kühlen Bad, lege ich mich am liebsten in die Sonne:) Meine Menschen sprühen mich daher mit Sonnen-Schutzspray ein, da ich sonst einen Sonnenbrand bekomme. Der kann für Schweine sehr schnell tödlich sein. Ich ärgere mich zwar, wenn sie dann trotzdem noch dieses Cocktailschirmchen aufstellen, das mir die Sonne nimmt, aber schließlich will ich mich ja auch nicht verletzen. 



So, das war´s erstmal wieder von mir:) Ich wünsche Euch eine schöne Woche! 


Schokoladiger Marzipanhupf:)

Liebe HobbybäckerInnen,

alle paar Tage muss ich einfach irgendwas backen, schließlich gibts viel zu viele Rezepte, die ich noch testen will. Wie gut dass ich das ganze Zeug nicht allein essen muss:D Da ich Marzipan liebe, aber auch irgendwas Schokoladiges wollte, habe ich mich für einen Marmor-Marzipan-Gugelhupf entschieden:) 

Die Zutaten sind superschnell zusammengerührt, ich musste nicht mal die Küchenmaschine aufbauen. Beim nächsten Mal würde ich nur etwas mehr Marzipan nehmen, vielleicht insgesamt so ca. 120g. Solche Rührkuchen sind unheimlich vielseitig, da ihr im Grunde reinmachen könnt, was ihr wollt. Es passen natürlich auch sämtliche Glasuren dazu. Wir wollten ihn diesmal ganz einfach halten, ohne Schnick-Schnack *g*

Interessant finde ich, dass nach "herkömmlichen" Rezepten normalerweise 5-6 Eier in den Gugelhupf gehören und ich frage mich wirklich wozu??! Der Kuchen ist sowohl vom Geschmack als auch von der Konsistenz her super. Ein Ei hat ca. 100 kcal und wenn man die weglässt, hat der Kuchen satte 600kcal weniger. Da kann man auch mal ein Stück mehr essen;) Warum also unnötig gehaltvoller machen?! Sollte man ihn noch lockerer haben wollen, gibts ja auch genug pflanzliche Mittel, um das zu erreichen;) 

Das Rezept ist bei den Dateien:) 



Ein guter Blender ist die halbe Miete...:)

Liebe BlogleserInnen,

ich möchte Euch jetzt gerne ein für mich unerlässliches Arbeitsgerät vorstellen: Den Personal Blender von TriStar. Wir haben ihn nun seit ein paar Monaten in Gebrauch und sind begeistert. Vorher benutzten wir einen Mixer von Philips, der auch ca. 100,-€ gekostet hat. Dieser gab nach 2 Wochen den Geist auf. Mag sein, dass es ein "Montagsgerät" war, aber mir haben auch andere Sachen nicht gefallen. Man muss ihn z.B. komplett auseinandernehmen, um ihn zu reinigen. Das kann nerven, wenn man nur mal eben einen Smoothie oder sowas für 1-2 Personen machen möchte. 

Zudem ist die Größe des Behälters meiner Meinung nach unpraktisch. Wir haben eher selten große Mengen, die püriert werden müssen. Um einfach ein Salatdressing zusammenzurühren oder Obst für einen Shake zu pürieren, war er zu umständlich. Also entschieden wir uns für ein kleineres Gerät: Den Personal Blender 250XL. Diesen gibts hier für 106,-€. Günstiger habe ich ihn nirgends gefunden. Wenn man allein lebt, kann man auch ein kleineres Set nehmen. Den Blender gibts ab 74,-€, wobei dann das Mahlwerk und einige Becher fehlen. 

Das umfasst unser Set:
- natürlich den Motorblock
- Mahlwerk, 2-zackig+Rührwerk, 4-zackig
- je 2 große Becher à 450ml
- je 2 mittelgroße Becher à 300ml
- je 2 kleine Becher zum Mahlen à 200ml
- 6 Schraubverschlüsse
- 1 Schraubverchluss mit Trinköffnung(wie beim Kaffeebecher)
- deutsche Bedienungsanleitung

Die Becher sind BPA-frei und spülmaschinenfest.
Quelle des Bildes: www.perfektegesundheit.de

Anfangs war ich eher skeptisch, weil er "nur" 200W hat und ich dachte er sei dann beim Rühren nicht kräftig genug. Zum Vergleich: Unser Philips-Mixer arbeitete mit 650W. Allerdings spielt das wohl keine große Rolle, denn der Blender hat bisher alles zuverlässig gemixt, was wir wollten. Das waren unter anderem Eiswürfel, Nüsse und auch gefrorenes Obst. Für Nüsse/Kerne/usw. benutzt man das Mahlwerk. Cashewkerne, Erdnüsse und Co. werden pulverisiert und können als Basis für Saucen oder Dressings benutzt oder beim Backen verwendet werden. 

So stellt man z.B. superleicht eine Cashewsahne her, die man genauso verwenden kann wie Sahne aus Kuhmilch. Das Rezept dazu lade ich Euch noch hoch. Eine Sahne, die auf Cashewnüssen basiert, hat einen entscheidenden Vorteil: Sie ist wesentlich gesünder, da sie voll von ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Eisen und B-Vitaminen ist. Wenn man sie weiterverarbeitet zu Sauce oder einem Salatdressing, schmeckt man die Nüsse selbst nicht heraus und man "fühlt" sie auch nicht auf der Zunge. Ob man die Sahne mit diversen pflanzlichen Mitteln aufschlagen kann, weiß ich allerdings (noch) nicht. 

Cashewsahne ist sicherlich auch für Leute interessant, die Soja nicht vertragen und daher nicht auf Sojasahnen zurückgreifen können. Ich vertrage Soja gut, benutze Cashewsahne aber fast lieber, da man die Menge optimal dosieren kann und dann keine offenen Päckchen rumstehen hat. Und wer Bedenken wegen der Kalorien hat: Man braucht oft nur 35-50g Nüsse um daraus eine Sauce zu machen, die in einem Pfannengericht für ca. 3-4 Personen reicht. Ein Durchschnittsesser kann also bedenkenlos zugreifen ohne schlechtes Gewissen;) Der einzige Nachteil ist der Preis der Nüsse. 1 kg Cashewkerne kosten ca. 15,-€. Hier bekommt Ihr 1 kg Cashewkern-Bruch für 7,-€, was sehr günstig ist. Da man Gerichte mit Sahne ohnehin nicht täglich essen sollte, sind sie dann auch entsprechend ergiebig:) 

Zurück zum Blender: Ich kann ihn Euch uneingeschränkt empfehlen. Er verarbeitet Obst, usw. schnell und zuverlässig. Die Smoothies sind herrlich cremig. Lediglich Kerne von Himbeeren/Erdbeeren erwischt er nicht. Aber dieses "Problem" hatte ich auch bei anderen Mixern. Wir sieben den Smoothie dann einfach durch und dann ist er perfekt:) 

Ein weiterer entscheidender Vorteil des Blenders ggü. großen Geräten: Er ist klein, fast zierlich und man kann ihn draußen stehen lassen. Obwohl wir nur eine kleine Küche haben, stört er uns nicht. Zum Größenvergleich seht Ihr unten ein Bild mit einem Wasserkocher. 

Was ebenfalls super ist: Er ist wahnsinnig einfach zu reinigen. Becher und Rührwerk einfach unter fließendem Wasser abspülen, abtrocknen, das war´s. Und da man aus den Bechern direkt trinken oder sie unterwegs mitnehmen kann, spart man sich weitere Gefäße. Wir benutzen ihn täglich und wollen ihn nicht mehr missen. Und sollte doch mal ein Teil kaputtgehen, kann man es auf www.perfektegesundheit.de einfach nachkaufen. Der Blender bzw. die Zubehör macht insgesamt einen sehr wertigen Eindruck und ich hoffe und vermute, dass er erstmal eine Weile halten wird. Ich bin jedenfalls sehr froh ihn gefunden zu haben, da wir doch wesentlich mehr Obst, usw. zu uns nehmen als vorher. Bevor ihr Obst mixt, solltest Ihr aber ein bisschen Flüssigkeit hinzufügen. Saucen/Suppen lassen sich auch kinderleicht pürieren oder herstellen. 

Es gibt in der "Königsklasse" natürlich noch wesentlich bessere Geräte. Der Omniblend für min. 230,-€ oder der Vitamix für ca. 600,-€ spielen in einer eigenen Liga. Hier muss man eben schauen, welche Ansprüche man hat. Der Vitamix ist ein "Universalgerät", das z.B. auch als Eismaschine dient. Wenn es schlicht und einfach nur ein zuverlässiger Mixer sein soll, ist man mit dem Personal Blender gut bedient. 

Alle Smoothies, die Ihr auf diesem Blog seht, sind mit dem Blender gemacht. Teilweise auch herzhafte Saucen. Wenn ich mit ihm gearbeitet habe, steht es dann im jeweiligen Rezept. Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spaß mit eurem Blender:) Meldet Euch einfach, falls Ihr Fragen habt.









Frühstücksshake statt Brötchen??!

Liebe Blogfreunde,

wenn ich morgens aufstehe, habe ich erstmal keinen Hunger. Gerade jetzt bei der Wärme. Nicht nur in solchen Situationen, sondern auch wenns mal ganz schnell gehen muss, lasse ich mein klassisches Brötchen-Frühstück ausfallen und trinke stattdessen einen "Guten-Morgen-Frühstücksshake":) Wer Haferflocken und sowas mag, wird ihn sicher auch mögen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man ihn erhitzen kann, das heißt auch im Winter ist er interessant. 

Wie macht man ihn? Im Prinzip könnt Ihr an Obst und Cerealien oder Müsli hineinwerfen, was ihr wollt - wirklich schlecht schmeckt er nie. Ich nehme gerne Bananen, weil sie von Natur aus süß sind und man dann auf zusätzlichen Zucker verzichten kann. Dann noch ein paar Haferflocken und Amaranth, sowie Sojamilch und Kakao dazu. Geht schnell und macht irgendwie recht lange satt. Die perfekte Zwischenmahlzeit also. Das genaue Rezept habe ich hochgeladen. Praktisch ist außerdem, dass man sowas auch gut vorbereiten und mitnehmen kann. Wer also noch keinen guten Mixer für solche Zwecke hat, sollte sich dringend einen zulegen;)